Verbesserte Kondensorjustage in der Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie und -mikroskopie
MIRAS arbeitet im Bereich der Fourier-Transformations-Infrarot-Spektroskopie (FTIR) und -Mikroskopie. FTIR ist eine Methode zur Identifizierung der chemischen Zusammensetzung von Materialien durch die Detektion ihrer Vibrationssignaturen.
Die Beamline bietet ein modernes, synchrotronbasiertes Infrarotspektrometer und -mikroskop und deckt einen Wellenlängenbereich von ca. 1 bis 100 μm ab, mit einem Spektralbereich, der für Untersuchungen im Bereich von 2,5 bis 14 μm optimiert ist.
Die Endstation von MIRAS ist ein Bruker-Hyperion-3000-Mikroskop, das mit einem Bruker-Vertex-70-FTIR-Spektrometer gekoppelt ist.
Kürzlich wurde der Kondensorhalter des Mikroskops durch einen motorisierten 4D-Kondensorhalter von SmarAct ersetzt. Er bietet XYZ-Bewegung in einem Arbeitsbereich von 35 x 18,5 x 24 mm3 mit einer Auflösung < 1 nm und einer Wiederholgenauigkeit <] 100 nm pro Achse, kombiniert mit einer motorisierten Irisblende mit einer Öffnungsauflösung von < 30 nm. Der motorisierte Halter hat die Kondensorjustage und damit die Beleuchtung der Proben durch den Synchrotronstrahl deutlich verbessert.
Bei MIRAS werden viele multidisziplinäre Anwendungen von Fachleuten und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen durchgeführt. Der motorisierte Kondensorhalter von SmarAct macht das System intuitiver zu bedienen und benutzerfreundlicher.